Th07/characters setting.txt Deutsch

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Touhou Youyoumu (Orientalischer Zaubertraum) Perfect Cherry Blossom


Figuren, etc...




                 Team Shanghai Alice Chef: ZUN
                               17. Oktober 2003




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Ab hier tauchen viele Spoilers auf, auch zum Ending.
Bitte nur lesen, wenn ihr die Endings schon längst aufgegeben habt, oder wenn euch sowas ganz egal ist.
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             10 Yojana runter scrollen
                ↓



































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0. Inhaltsverzeichnis
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1. Alle Figuren Hintergründe




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1. Figuren Hintergründe
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* Das reizende Schreinmädchen vom Paradies
Reimu Hakurei

Hauptfähigkeit: Kann in der Luft fliegen.

Ganz einfach gesagt, sie ist eine Miko. Das Fräulein Schreinmädchen vom Hakurei-Schrein, auf der Grenze von Gensoukyou. Der Hakurei-Schrein selbst liegt gleichzeitig in Gensoukyou und auch in der Welt der Menschen.

Diese Grenze ist das Hakurei-'''Schreingelände'''. Von beiden Seiten her liegt der Schrein fern von menschlicher Siedlung, mitten im Irgendwo von Nirgendwo. Er ist nicht besonders groß, und auch sein göttlicher Segen scheint nicht der Rede wert zu sein. Darum ist es auch kein Wunder, dass den Schrein kaum jemand besucht.

In diesem Schrein werden fast alle fremden magischen Barrieren aufgelöst. Das allein sollte zeigen, dass die Hakurei-Barriere, die Grenze zwischen Gensoukyou und der Menschlichen Welt, eine sehr mächtige Barriere ist.

In Gensoukyou haben nur die Angehörigen der Hakurei bestimmte Regeln zu befolgen. Deshalb trägt Reimu fast immer Uniform-artige Kleider (es gibt zwar noch viele andere Regeln, aber was soll's...). Ihre tägliche Arbeit besteht darin, rot-weiße Kleider zu tragen, am Rande von Gensoukyou in den Gensoukyou-Himmel zu starren, und Tee zu trinken.

Reimu kann von Natur aus die wundersamsten Kräfte einsetzen, aber sie gibt nie damit an. Alles ist, wie es ist, so sagt sie.



*Hundsgewöhnliche Magierin
Marisa Kirisame

Hauptfähigkeit: Kann zaubern.

Sie wohnt in Gensoukyou und ist eine (halbwegs) ganz gewöhnliche Magierin. Und sie leidet unter Messie-Syndrom, welches dem Anschein nach von Jahr zu Jahr schlimmer wird.

In ihr Haus, das im Wald von Gensoukyou (auch genannt Wald der Magie) steht, lädt sie kaum andere Leute ein. Das Haus ist schnucklig klein und rustikal.
Innen drin herrscht eine fabelhafte Unordnung. Wenn dort einmal ein Erdbeben tobt, würde man gleich unter einer Lawine von Gegenständen begraben werden.

Wenn zu viele Magie-Items auf einem Haufen liegen, dann kommen ihre Eigenschaften durcheinander. Sie können geschwächt oder verstärkt werden, oder sogar völlig neue Eigenschaften entwickeln.
Wer weiß, vielleicht schlummern in Marisas Haus ja Dinge mit Zauberkräften, von denen sie selbst noch nie geträumt hat.

Übrigens, die Unsterblichkeits-Pille, die sie heimlich den ganzen Winter durch entwickelt hatte, war am Ende viel zu groß zum Schlucken. Bitte nochmal überarbeiten.




*Dienstmädchen vom Scarlet-Teufelsschloss
Sakuya Izayoi.

Hauptfähigkeit: Zeit-Manipulation.

An den Ufern eines Sees in Gensoukyou liegt ein gewisses rotes Schloss. Dort arbeitet sie als Dienstmädchen. Unbezahlt.

In diesem Schloss putzt sie, führt den Haushalt, kocht, kümmert sich um die Hausherrin, und hat an sich immer sehr viel zu tun.

Das Schloss ist absurd groß, und da es fast nur aus einer Farbe besteht, kommt man dort drinnen nur schwer zurecht. Sollte sich zum Beispiel ein Gast verirren und irgendwo in ein Loch hinunterfallen, es würde keiner je erfahren. Es wird keiner erfahren ob er jemals gefunden wurde oder für immer verschollen blieb

Obwohl das knallrote Haus direkt zwischen den satten, grünen Wäldern von Gensoukyou steht, ist sein Anblick überhaupt nicht ungewöhnlich.
Es steht dort vollkommen natürlich, so, als ob es keinen besseren Platz dafür gäbe.

Selbst Sakuya kommt es so vor, als ob die Zeit für das Leben in diesem Schloss halt macht. Selbstverständlich auch dann, wenn Sakuya nicht die Zeit anhält.



*Eis-Youkai

Cirno

Stage-1-Mittelboss, ein Eis-Youkai, der kalte Orte sehr gern hat.
Hauptfähigkeit: Kann Kälte Manipulieren.

Sie hatte keinen besonderen Grund, Reimu und die anderen zu attackieren, außer natürlich, dass sie gerade dort waren.

Cirno erzeugt kalte Luft um sich herum, darum ist es um sie herum immerzu kalt, im Winter als auch im Sommer.
Und im Frühling natürlich auch. Und sogar im Herbst.




*Was der Winter zurück ließ
Letty Whiterock

Stage-1-Boss. Ein Youkai, der immer dann aufaucht, wenn es Winter wird.
Hauptfähigkeit: Kann kalte Luft beherrschen.

Letty ist im Winter vollkommen glücklich. Sie legt sich mit Reimu und den anderen an, weil sie ihre Freude kaputt machen wollen.

Letty und ihre Folgschaft wissen allerdings, dass jedes Jahr der Frühling kommen muss, ihre Jahreszeit der Depressionen und Heuschnupfens.
Trotz dieser Tatsache versucht sie nicht, ihn aufzuhalten, darum kämpft sie auch nicht mit voller Kraft.

Sobald es Frühling wird, verschwindet sie wieder, irgendwo hin.



* Schwarze Katze der Bösen Omen
Chen

Stage-2-Boss. Eine Shikigami Bakeneko aus den Bergen.
Hauptfähigkeit: Schwarze Magie.

Chens wahre Form ist Rans Shikigami. In anderen Worten, sie ist die Shikigami einer Shikigami von einem Youkai.
Trotz allem ist ihre gewöhnliche Form kein Papieramlulett oder so etwas in der Art. Zwischen ihrer Normalen und bewschwörten Shikigami-Form besteht fast kein Unterschied.
Wird sie gerade nicht beschwört, kann sie sprechen wie ein Mensch, und auch ganz normal fliegen. Nur ihre Kraft reicht gerade mal so weit aus, um Menschen zu erschrecken. Auch ihre Persönlichkeit und ihr Aussehen bleibt gleich, darum rollt sie sich im Winter gern unter dem Kotatsu zusammen.

In Shikigami-Form können Bakenekos unglaubliche Kräfte eines tobenden Gottes erhalten, aber da Ran selbst eine Shikigami ist, bleiben Chens Kräfte relativ gering.

Wenn sie mit kaltem Wasser in Berührung kommt, geht ihre Beschwörungs-Verbindung verloren. Ihre normale Bakeneko Form ist auch schwach gegen kaltes Wasser. Das heißt, sie ist immer schwach gegen kaltes Wasser.


*Puppenspielerin der Sieben Farben
Alice Margatroid

Stage-3-Boss, eine relativ ganz normale Magierin.
Besitzt hauptsächlich magische Fähigkeiten.

Sie ist in erster Linie eine Allgemein-Magierin, ohne besondere Schwachpunkte.
Wenn ihr mich fragt, ist sie Marisa sehr ähnlich, oder zumindest eine Youkai-Variante von ihr.

Alice hat auch eine gewisse Sucht, was das Sammeln von Magie-Items betrifft, ganz besonders Zauberbücher.
Da sie beide das gleiche Hobby teilen, geraten sie sich des Öfteren in die Haare wie Hund und Katze.
Neuerdings sammelt sie gern Puppen, die Lebensgeschichten hinter sich haben.

Besondern Grund, gegen Reimu und die anderen zu kämpfen, hat sie nicht, sie gelten einfach nur als Gegenspieler für ihre Magie, weil sie gerade in der Gegend waren.
Alice hat keine Freude daran, Gegner mit Riesenkräften zu überrumpeln, stattdessen beobachtet sie ihre Gegner und nutzt Kräfte, die ein Spürchen darüber liegen.

Sie zeigt also nie ihre volle Kraft, auch, falls sie mal verliert. Denn mit voller Kraft zu verlieren, würde für sie wahrlich das Ende bedeuten. In der Hinsicht ist sie wohl Reimu sehr ähnlich.




*Die Fee, die den Frühling einläutet
Lily White

Stage-4-Mittelboss. Eine Fee, die immer kurz vor dem Frühling auftaucht.
Hauptfähigkeit: Kann den gekommenen Frühling einläuten.

Sie spricht im Spiel kein Wort, und hat auch keine Spell Cards.
Sie hat allerdings ein wenig mehr Kraft als die ganzen kleinen Gegner.

Egal, wie lange sie wartete, der Frühling wollte einfach nicht kommen. Deshalb schlich sie sich über das Wolkenmeer, um nachzusehen, ob er vielleicht schon dort war.
Als sie sich so freute, dass es über den Wolken endlich Frühling geworden war, wollte sie den Menschen vor ihr lediglich die frohe Botschaft überbringen. Reimu und die anderen allerdings stuften diese Botschaft als feindlichen Angriff ein.



Die drei Poltergeist-Schwestern
Älteste: Lunasa Prismriver
Mittlere: Merlin Prismriver
Jüngste: Lyrica Prismriver

Die Stage-4-Bosse, das Poltergeist-Musikorchester. Sie sind laut, und das mal drei.
Hauptfähigkeit: Musikinstrumente spielen, freihändig und ohne Füße. Das mal drei.

Sie sind die angestellte Musiktruppe der Saigyouji-Familie, mit der Abmachung, dass sie durch Hanami vergütet werden.
Da die drei fast zu jeder Party eingeladen werden, bringt ihre Musik den Schauplatz in Bombenstimmung.
Sie sind also sozusagen eine geisterhafte Kapelle von Straßenmusikern.
Im Moment bereitet das Saigyouji-Haus ein riesiges Blütenfest vor. Da ist es völlig selbstverständlich, dass die Prismrivers dort spielen sollen.

Lunasa gehört zur Sorte Musterschülerin, die perfekt in einfach jeder Beziehung ist. Sie kann es nicht leiden, wenn etwas krumm läuft, sie bevorzugt offene und ehrliche Wettkämpfe, und ist außerdem ziemlich stark.
Sie tut immer was nötig ist, doch ihr äußerlicher Charakter ist etwas düster. Zudem ist sie so offen und ehrlich, dass es schon naiv wirkt.
Ihre Spezialität sind Saiteninstrumente, ganz besonders die Violine. Meistens bevorzugt sie Solo-Auftritte.

Merlin gehört zur etwas komischen Sorte. Sie besitzt zwar die stärksten Zauberkräfte, aber sie wendet sie immer falsch an.
Sie hat die Persönlichkeit eines strahlend hellen Sonnenscheins. Wenn sie einmal ein Interesse packt, geht sie es wie besessen an.
Ihre Spezialität sind Blasinstrumente, besonders die Trompete.

Lyrica ist gerissen. Es kommt öfters vor, dass sie ihre Schwestern zum Kampf anspornt, weil sie selber nicht so gern kämpft.
Maximalen Profit mit minimalem Einsatz zu gewinnen, ist alles, was sie im Sinn hat.
Sie hat ein helles Köpfchen und weiß, wie man damit umgeht. Sie handelt nie, ohne mindestens drei Züge vorauszudenken.
Sie ist sehr begabt in allen Sorten von Musikinstrumenten, meistens aber steht sie am Keyboard oder am Schlaginstrument.


Die drei wurden vor langer Zeit geboren.
In dieser alten Zeit gab es einen adligen Herren, der "Graf Prismriver" genannt wurde.
Dieser Herr hatte vier Töchter, welche er von ganzem Herzen liebte.

Durch ein tragisches Unglück jedoch verloren die vier ihre Familie.
Da sie sonst keine näheren Verwandten mehr hatten, mussten sie alle von nun ab getrennte Wege gehen. Nur die vierte und jüngste Tochter Layla hing sehr an ihrem Haus und konnte sich nicht davon trennen.
Mit ihrer stärksten Kraft erzeugte sie Abbilder ihrer Schwestern in der Form von Poltergeistern. Und daraufhin verschwand sie, zusammen mit dem Haus und den Geistern.

Wie die Zeit verging, schieden diese vier Personen der alten Zeit dahin. Alles was übrig blieb, war die Poltergeist-Villa, die in Gensoukyou steht wie eh und je.
Und bis zum heutigen Tag verbringen dort die drei Poltergeist-Schwestern noch immer ihren lärmigen, polternden Alltag.

Die Musikauftritte der drei finden an allen möglichen Orten statt, aber ganz besonders die fröhlichen Bewohner der Niederwelt scheinen ihre Kombination aus leichten Rhythmen und klassischen Instrumenten sehr zu mögen.
Allerdings scheint die Musik keinen zusätzlichen Effekt zu haben und heilend wirkt sie auch nicht.




* Die Phantom-Gärtnerin
Youmu Konpaku

Der Stage-5-Boss, halb Mensch und halb Phantom.
Gärtnerin zweiter Generation der Saigyouji-Familie, und die Leibwächterin der Hausherrin.
Hauptfähigkeit: Beherrscht Schwertkunst.

Youmu pflegt den Garten mit ihren zwei Schwertern. Das Langschwert Roukanken (Schwert des Wachturmes) kann zehn Phantome auf einmal zerschlagen, während das Kurzschwert Hakurouken (Schwert des Weissturmes) den Zweifel von Menschen abschlagen kann.


Ihr Vorfahre Youki Konpaku hatte mehr als 300 Jahre als Gärtner gearbeitet, bis er eines Tages die plötzliche Erleuchtung erlangte, und die noch völlig unerfahrene Youmu als seinen einzigen Nachfolger ernannte.
Youmus Schwerttechniken sind noch etwas unausgereift, genau wie Youmu selbst. Bis sie soweit ist, wird sie noch jeden Tag hart trainieren müssen. Niemand weiß, wo sich ihr alter Meister aufhält, nicht einmal Youmu. Sie glaubt, dies gehört bestimmt auch zu so einer Art Lektion von ihm.

Der neueste Befehl der Hausherrin Saigyouji lautete wie folgt: Den Frühling von Gensoukyou einsammeln, um damit den Saigyou Ayakashi zur Hochblüte zu treiben.

Hier in Hakugyokurou stehen sehr viele Kirschbäume, welche jedes Jahr wunderbar blühen. Nur der Saigyou Ayakashi selbst sah noch nie die volle Blüte.

Nur der vorherige Gärtner war Zeuge davon, und konnte dazu sagen: "Seine Blütenpracht war gewaltig. Es scheint aber so, als wird er in Zukunft nie wieder aufblühen"

Youmu wusste damals nicht, was er damit meinte, und auch nicht, warum ihre Herrin genau so einen Befehl erteilen würde.

Youmu kümmert sich um die Pflege des Saigyouji-Gartens, welcher angeblich über 200 Yojana* lang ist (natürlich übertreibt die Herrin hier maßlos). *200 Yojana ~= 3000km
Da an diesem Ort eine grauenvoll riesige Menge an Kirschbäumen steht, ist er in der ganzen Niederwelt berühmt für seine Blütenfestivals.
Darum hat Youmu jeden Frühling alle Hände voll zu tun mit Aufräumen. Auch dieses Jahr ist keine Ausnahme. Seit vielen Jahren gab es selten ein Phantom, das die entzückenden Blütenmuster nicht zutiefst ergreifend fand. Als ob sie alle sagen wollten "Ich bin ja so froh, dass ich ein Phantom bin!".
Die halbe Menschendame Youmu kann sich allerdings nur halb in die Stimmung hineinversetzen, und sagt halbherzig "Ich bin halb so froh, dass ich ein Halb-Phantom bin!".

Alles, was sie jetzt noch tun muss, ist die Blüte vom Saigyou Ayakashi abzuwarten.




* Das Gespenstermädchen vom Turm des Zwielichts
Yuyuko Saigyouji

Der Final Boss. Ehemals die junge Herrin vom Hause Saigyouji, heute eine Gespensterprinzessin.
Hauptfähigkeit: Beherrscht den Tod.

Vor langer Zeit gab es in Gensoukyou einen großen Dichter. Man sagt von ihm, dass er bis zu seinem Tode die Natur liebte und stets auf Reisen war.
Als er sich seiner letzten Stunde gewahr wurde, war sein letzter Wunsch, im Schatten des schönsten Kirschbaumes der Welt zu liegen, und dort auf immer zu schlafen.

Von diesem Tag an blühte der Baum von Jahr zu Jahr in immer mehr bezaubernder Pracht. Viele Leute waren von ihm hingerissen und noch mehr legten sich in seinem Schatten schlafen, für immer.
Bevor man sich versah, hatte sich dieser Baum mit seiner faszinierenden Kraft des Todes in einen Youkaibaum verwandelt.


Seither sind 1000 Jahre vergangen.

Im Hause Saigyouji steht der Youkaibaum "Saigyou Ayakashi", der eine vergangene Geschichte mit sich bringt. Schon seit Yuyuko hier lebt, gibt es hier auch diesen Baum. Und doch hat es noch keinen Frühling gegeben, zu dem der Baum erblühte.

Eines Tages, als Yuyuko wie sonst immer nach einem vergnüglichen Buch suchte, entdeckte sie im Regal eine uralte Schriftrolle. Darin stand, als ob vor unendlich langer Zeit geschrieben:

"Sollte irgendwann Saigyou Ayakashi die volle Blüte erreichen, wird Fujimis Tochter die Grenze des Zwielichts deuten können (da sie gestorben ist). Um ihre Seele friedlich in Hakugyokurou ruhen zu lassen, werde ich den Baum mit einer Barriere versehen, auf dass seine Blüten versiegelt bleiben.
Es ist mein Wunsch... dass sie nie wieder Schmerz erleiden muss, und für immer und Ewig den Zyklus der Wiedergeburt vergessen darf..."

Yuyuko überlegte: Würde man es schaffen, Saigyou Ayakashi mit Blumen zur Hochblüte zu treiben, dann könnte man das Siegel brechen und anschienend eine gewisse Person zu neuem Leben bringen. Und so beschloss sie aus reiner Neugier, genau dafür den Frühling zusammenzusammeln.

In der Niederwelt hausen fast grundsätzlich nur geisterhafte Wesen. Genau deshalb interessierte Yuyuko ohne Ende, was dort unter dem Baum wohl für ein Leichnahm schlummerte. Ihre Neugier trieb sie am Ende so weit, dass sie das Siegel brechen wollte.
Immerhin war Ihre Fähigkeit begrenzt, und konnte lediglich Menschen und Youkai zum Tod einladen. Deshalb wollte sie unbedingt etwas neues versuchen und einer verstorbenen Person ein neues Leben schenken.


Youmu, die Gärtnerin, setzte Kopf und Kragen aufs Spiel, damit jeder Kirschbaum vollständig erblühte. Nur Saigyou Ayakashis Blüten ließen noch auf sich warten. Doch für den letzten Stoß war das kleine Gensoukyou schon bis auf den letzten Tropfen Frühling leer gesaugt.

Niemand hätte je erwartet, dass der letzte übrige Tropfen Frühling im Besitz einer Menschendame war, die auf einmal hereinschneite.

Und so kam es zum Kampf um den letzten Tropfen Frühling...



Vielleicht lag es an ihrem völlig unbeschwertem Leben nach dem Tod, oder auch weil die Schriftrolle schon sehr alt und kaum noch lesbar war, aber Yuyuko wollte dennoch nicht bis zum allerletzten Moment begreifen, dass es bei dem verstorbenen Mädchen... um Yuyuko selbst handelte.
Ursprünglich konnte Yuyuko nur die verstorbenen Seelen von Menschen beherrschen. Doch schon bald entwickelte sich ihre Fähgikeit so sehr, dass sie mit leichtigkeit Menschen in den Tod treiben konnte. Entsetzt von ihrer eigenen Fähigkeit nahm sie sich selbst das Leben.

Nachdem aus ihr ein Gespenst wurde, vergaß sie alles über ihr voriges Leben, und fand stattdessen sehr Gefallen darin, Leute zum Tod einzuladen. All ihre Probleme waren hiermit aus der Welt.

Der Grund, warum Yuyuko nicht wiederbelebt wird oder komplett verschwindet, liegt an Saigyou Ayakashis Siegel.
Zerreißt diese Barriere einmal, würde die angehaltene Zeit am letzten Zeitpunkt wieder zu fließen beginnen, sodass Yuyuko schon wieder sterben müsste. Da die Wiedergeburt ihrer Leiche ihren eigenen Geist auflösen würde, war es nur ganz natürlich, dass die Wiedergeburt so kurz vor der Vollendung doch noch ins Wasser fiel.

Denn trotz allem, Yuyuko kann zwar den Tod beherrschen, aber sonst nichts.

Der Einzige, der die Wahrheit wusste, war Youki Konpaku, der als halber Mensch so langsam in die Jahre kam, und verschwand, bevor er Youmu alles über Yuyuko erklären konnte.

So wird Yuyuko als Prinzessin der Niederwelt und letzte Herrin der totgesagten Saigyou-Familie ihre Zeit verbringen, für immer und ewig.

    Yuyuko wird nie wieder Zeuge vom blühenden Saigyou Ayakashi werden.




Shikigami des Shikigamis des Spalten Youkais
Chen

Extra Stage Mittelboss.
Chen war gerade dabei, ihre Wunden zu lecken, als es für sie erneut zum Kampf kommt.
Dieses mal ist sogar ihre Meisterin in der Nähe, was für sie eine weit höhere Kraft bedeutet. Doch würde diese geballte Kraft auch bei dem Menschen vor ihr wirken?



* Beschwörung des Youkai der Spalten
Ran Yakumo

Extra Boss. Shikigami von Yukari. Erledigt für Yukari die Arbeit, während sie schläft.
Hauptfähigkeit: Kann selbst Shikigami anwenden.

Yukari schläft 12 Stunden am Tag, und ist lediglich von Abend bis Mitternacht aktiv.
Im Winter hält sie außerdem Winterschlaf. Darum kümmert sich Ran in der Zwischenzeit um ihre Angelegenheiten.

Ran ist schon seit etlicher Zeit eine Shikigami, darum ist sie weit mächtiger als ein Durchschnittsyoukai. Das ist auch der Grund, warum Ran selbst eine Shikigami beschwören kann. Vielleicht hat sie ja schon vergessen, dass sie selbst eine Shikigami ist.

Jedes Jahr, wenn die Kirschbäume in Blüte stehen, besucht Ran das berühmte Hanami in der Niederwelt. Auch dieses Jahr fühlten sich die Kirschblüten prächtig wie nie an, doch kurz darauf tauchte wie aus dem nichts eine lebendige Menschendame auf. Da die Sache interessant erschien, wollte sich Ran das ganze ein wenig aus der Nähe ansehen.

Als sie später erfuhr, dass dieser Mensch ihre eigene Shikigami, Chen, verhauen hatte, fand sie, dass ein kleiner Denkzettel angebracht war.

Ihre wahre Form ist ein Youkai-Fuchs. Genau wie bei Chen bleibt ihr Aussehen aber gleich. Sie hat eine gut abgerundete Persönlichkeit.
Man braucht überhaupt nicht genau hinzusehen, um ihre Schwänze zu bemerken. Genau genommen hat sie auch in ihrer wahren Form gewaltige Kräfte.

Trotz allem macht ihre Herrin während dieses ganzen Tumults ein tiefes, festes Schläfchen.




* Die Hauptschuldige des mysteriösen Verschwindens
Yukari Yakumo

Youkai der Spalten, die zum Frühling erwacht.
Hauptfähigkeit: Kann wirklich alle Grenzlinien manipulieren.

Zwischen ihr und Yuyuko besteht eine alte Freundschaft, aber sie selbst ist kein Geist. Sie ist ein Youkai, der still und heimlich am entferntesten Rande von Gensoukyou wonht. Sie verbringt die meiste Zeit damit, die Große Hakurei-Barriere anzustarren.

Manchmal, wenn sich Menschen der Außenwelt nach Gensoukyou verirren, liegt es daran, dass Yukari Wallungen in der Barriere erzeugt. Bei den Menschen sind solche Phänomene als Mysteriöse Verschwinden bekannt (Kamikakushi = Versteckt von den Göttern). Wenn man jemals erfährt, dass nicht die Götter, sondern Yukari daran schuld ist, dann würde das Phänomen sofort seine geheimnisvolle Mystik verlieren.

Yukari handelt selten aus eigener Kraft. Stattdessen lässt sie Ran, ihre Shikigami, sich um die kleinen Details ihre Lebens kümmern. Aber da Yukari fast immer dann schläft, wenn Ran wach ist, weiß sie nie genau, was Ran eigentlich genau treibt.

Als Yukari erfuhr, dass jemand ihre Shikigami verhauen hatte, war sie leicht überrascht und legte sich dann gleich wieder hin.

Erst, als sie von ihrem zweiten Schläfchen aufwachte, bemerkte sie, dass es endlich Frühlingszeit geworden war. Genau genommen war der Frühling schon vor 10 Tagen eingetroffen, aber sie vergaß es jedes mal, nachdem sie sich schlafen legte, und war jedes mal, als sie aufwachte, wieder hell überrascht.

Bis sich Ran wieder vollständig erholte, brachte sie kein ruhiges Auge zu, aber sie entschloss dennoch, die Sache noch ein drittes mal zu überschlafen.

Dann erhilelt sie von Yuyuko eine Bitte. Sie sollte die Grenze zur Niederwelt reparieren, die nach dem letzten Tumult etwas geschwächt wurde.
Eine ziemlich blödsinnige Bitte, da Yuyuko doch selbst schuld daran war. So rieb sie sich also den Schlaf aus den Augen und zog los.

Sie hatte die Niederwelt schon etliche Zeit nicht mehr besucht, und wunderte sich, dass dort so ein reger Betrieb herrschte. "Dabei geht es im Hause Saigyouji sonst immer so friedlich zu und her", dachte sie. Wahrscheinlich hatte sich Yuyuko ein neues Hobby zugelegt oder so etwas, und kümmerte sich nicht weiter darum.

Unterwegs traf sie Youmu, die Gärtnerin, die ihr die ganze Geschichte bis ins kleinste Detail erzählte. So wie Youmu dahin redete, hörte es sich so an, als hatte ihr jemand eine schmerzhafte Lektion erteilt, aber es klang für Yukari wie eine völlig angemessene Strafe.


Überall, wo sie hinging, schinen alle völlig verrückt zu sein wegen diesem Youkaikirschbaum. Der Kirschbaum, der den Leuten das Leben aussaugt.
Sie dachte ja schon immer, dass er gefährlich war, aber was sie nicht wusste, war, was sie dagegen machen sollte.

Yukari kannte Yuyuko schon vor ihrem Tod. Sie weiß auch, dass nicht Yuyuko das Siegel des Youkaibaumes bildet.
...was den Saigyou Ayakashi wirklich versiegelt, ist nichts anderes als Yuyukos verstorbene Überreste."