Th13/characters setting and extra story.txt Deutsch

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○東方神霊廟 (Touhou Shinreibyou: Östliches Mausoleum der Göttlichen Geister) ~ Ten Desires. 

Figuren und Extra Story

                 Shanghai Alice Team ZUN
                               2011/08/13
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■0. Settings TOC
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 ■1. Extra Story
 ■2. Character Settings


Ab hier tauchen viele Spoilers auf, auch zum Ending.
Bitte nur lesen wenn ihr die Endings schon längst aufgegeben habt, oder wenn euch sowas ganz egal ist.


       Ein Parsec runter scrollen
              ↓































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■1. Extra Story
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Der Hakurei Schrein.
Reimu und Marisa hielten hier unbekümmert ein Schwätzchen, so wie immer.

Reimu: "Na jedenfalls, Mikos Haus war ganz schön gross.
Und wie es dort gefunkelt hat."
Marisa: "Hmm. Das würd ich auch mal gern seh'n. Aber wie komm ich da nur rein?"

Auf einmal tauchte Sanae auf.
Etwas verwirrt, wie es schien.

Sanae: "Habt ihr schon gehört?"
Reimu: "Ich hab nichts gehört."
Sanae: "Anscheinend hat der Myouren Tempel endlich den Schachzug getan."
Marisa: "Ach. Hat er sich in 'ne Schachfigur verwandelt oder so?"

Sanae: "Anscheinend wussten sie, dass Miko-sans Mausoleum genau unter dem Tempel lag. Genau darum haben sie ihn dort gebaut."
Marisa: "Oho. Warum haben sie denn das gemacht?"

Reimu musste auch etwas sagen und ergriff hiermit das Wort.

Reimu: "Ich weiss schon warum.
Byakuren steht nämlich auf der Seite der Youkai."
Marisa: "Okay, und warum hat sie dann..."
Reimu: "Miko ist die Verkörperung einer heiligen Person.
Die Youkai sehen sie ohne Zweifel als einen Feind an.
Ausserdem war Futo streng gegen Buddhismus.
Wer weiss, uns könnte ein heiliger Krieg bevorstehen."

Marisa: "Hmmm, verstehe.
Die können Byakuren also aus dutzenden Grünen nicht ausstehen.
Aber woher hat Byakuren das mit dem Mausoleum gewusst?"
Reimu: "Vielleicht hat sie ihre Youkai davon reden gehört.
'Da unten schläft 'ne ganz böse Type' und so weiter, du weisst schon."

Sanae: "Äh... entschuldigung?"

Reimu und Marisa sahen Sanae an.

Sanae. "Ich glaube es ist so.
Da Miko-san auferstanden ist, müssen sich sich die Youkai in ihrer Eile ganz schnell eine Gegenmassnahme ausdenken."
Reimu: "Gegenmassnahme?"
Sanae: "Naja, vielleicht haben sie gesagt: "Das sieht nach einem Fall für die Trumpfkarte aus",
und laden nun einen unglaublich starken Youkai ein, oder sowas in der Art..."

Marisa: "'Ne Trumpfkarte?
Ui, das klingt aber gefährlich."
Reimu: "Klingt für mich nach typisch Youkai, sonst nichts.
Kein Youkai lässt sich bändigen, also kann's nicht sein, dass ihnen ein noch stärkerer Youkai zu Hilfe kommt.
Weil sonst sässen die ja blöd da, wenn der ihnen plötzlich den Spiess umdreht."
Sanae. "Aber wie auch immer, es sieht so aus, als ob der Plan bereits in Aktion getreten ist."
Reimu: "In Aktion treten kann ich schon lange."

Kaum hatte sie das gesagt, begann Reimu gleich mit den Vorbereitungen.
Dann tauchte Youmu auf.

Youmu: "Ah, ihr seid schon alle da?"
Reimu: "Was ist? Stör mich jetzt nicht."
Youmu: "So hör doch zu, die Youkai haben die Sache mit den göttlichen Geister rausgefunden,
und der Myouren Tempel plant anscheinend schon irgendwas."
Reimu: "Wissen wir schon längst."
Youmu: "Oh, alle Achtung.
Und, was meint ihr?
Planen die sowas wie ein grosses Wiedergeburtstagsfest? Sind wir da auch eingeladen?"

Die drei konnten nur ächzen.

Reimu: "Ich bin dann mal weg."
Marisa: "Ob die eingeladene Type wohl auch schon da is'?
Sanae: "Warum gehen wir nicht alle zusammen?"

Youmu: "Hä? Und was soll ich machen?
Darf ich auch mitkommen?"

Sagte Youmu, völlig unbekümmert. Die Vorstellung von einem freudigen Fest brachte ihr sonst so ernstes Gesicht ins Schmunzeln.
Natürlich hatte sie keine Ahnung, dass ihr eine Schlacht um Leben und Tod bevorstand.


In der Zwischenzeit veranstaltete eine Schar von Feen beim Myouren Tempel ein riesiges Durcheinander.
Der Youkai hatte lange Reise übers Meer hinter sich. Hier würde er seine Rast einlegen.
Die Luft war von schwerster Bedrohung erfüllt.
"Jetzt haben wir etwas in der Hand gegen Miko..."
(Dachten die Youkai jedenfalls, seit kurzer Zeit. (Laut Kyouko))








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■2. Figuren
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◇Spieler Figuren
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Das Schreinmädchen vom Paradies

Reimu Hakurei

Spezies: Mensch
Fähigkeit: Kann in der Luft fliegen

Unser altbekanntes Schreinmädchen. Das Miko-Fräulein vom Hakurei Schrein.

Sie behandelt alles und jeden gleich und fair. Auch wenn sie von Beruf Youkaijägerin ist und mit Youkai meistens sehr hart umspringt, interessiert sie sich im Grunde genommen weder für Menschen noch Youkai.

Da auf einmal ungewöhnlich viele göttliche Geister herumwuselten, was ihr gar nicht geheuer vorkam, ging sie los um die Sache zu untersuchen. Weil ansonsten würde man am Ende nur dem Schrein die Schuld zuschieben, falls sie nichts unternimmt und irgendwas blödes passiert.


Hunzgewöhnliche Magierin

Marisa Kirisame

Spezies: Mensch
Fähigkeit: Kann zaubern

Eine hunzgewöhnliche Magierin die in Gensoukyou wohnt. Leidet unter enormen Sammeltrieb.

Sie benimmt sich vielleicht wie eine kleine Rebellin die gern gegen den Strom schwimmt, aber eigentlich ist sie direkteste Person von allen. Sie trägt immer schwarze Kleider, weil sie findet dass das die Farbe von Hexen ist. Und weil Schwarz den Dreck am besten verdeckt. Wie gesagt, sie ist direkt und unkompliziert.

Marisa hat erkannt, dass die Göttlichen Geister eigentlich Kumpen von Menschlichem Verlangen sind. Was Marisa bewegt ist pure und reine Neugier. Und Neugier ist auch eine Form von Verlangen.


Die Neuling Göttin vom Berg

Sanae Kochiya

Spezies: Mensch
Fähigkeit: Kann Wunder erzeugen

Ein Miko-Fräulein vom Moriya Schrein auf dem Gipfel vom Youkaiberg. Sie ist noch recht unerfahren in der Youkaijagd.

Normalerweise lebt sie fast nur mit Göttern und Youkai zusammen, daher wünscht sie sich ab und zu auch menschliche Freunde mit denen sie sich unterhalten kann. Nur sind die meisten Menschen vom Bergfuss selbst halbe Youkai. Der Gedanke dass ihr irgendwann das gleiche passieren könnte beunruhigt sie ein bisschen. Als anstrebende lebende Göttin steht sie den Youkai nichts nach was Kraft angeht, nur manchmal ist sie ein bisschen naiv.


Göttliche Geister haben für Shinto Schreine eine sehr wichtige Bedeutung. Um den Glauben der Menschen aufzuheizen müsste sie also die Göttlichen Geister einsammeln, denkt sie.


Halb-Mensch, Halb-Phantom Gärtnerin

Youmu Konpaku

Spezies: Halb-Mensch, Halb-Phantom
Fähigkeit: Beherrscht Schwert-Kunst

Eine Gärtnerin in der Niederwelt, und Yuyuko Saigyoujis Schwert-Lehrerin.

Sie hat jeden Tag viel um die Ohren, da sich die Gartenarbeit im nahezu unendlichen Hakugyokurou enorm lange hinzieht. Sie ist fleißig und ehrlich, aber auch ziemlich naiv. Da die Phantome neuerdings keinen Ärger mehr machen, hat sie sich schon ziemlich an das schöne friedliche Leben gewöhnt.

Doch auf einmal tauchten jede Menge seltsame Geister auf; Göttliche Geister, die Verkörperung von Menschlichem Verlangen. Sie existieren kurz und flüchtig, und verschwinden im Nu. Dennoch geht sie sofort los um der Sache auf den Grund zu gehen, in der Hoffnung dass kein weiterer Radau mehr entsteht, der mit Phantomen zusammenhängen könnte.



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◇Gegner Figuren
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Stage 1 Boss: Gespenst das nie vom Fleck kommt

Yuyuko Saigyouji

Spezies: Gespenst
Fähigkeit: Beherrscht den Tod

Die Junge Herrin der Niederwelt und Youmus Meisterin.
Sie interessiert sich absolut nicht für Göttliche Geister, außer vielleicht die Richtung wo sie hinfliegen. Genau dort liegt nämlich der neue Myouren Tempel. Dort sollten eigentlich nur Leutchen trainieren, die sich von ihrem Verlangen trennen wollen. Was haben gierige Göttliche Geister dort nur verloren...?
Daran kann einfach nicht der Tempel Schuld sein.

Genau so dachte sie in dem Moment.

Nachdem sie sah, dass sich ein paar Menschen die Göttlichen Geister schon selbst unter die Lupe nahmen, durfte sie sich beruhigt zurücklehnen und sich wieder ihrem Hanami widmen, da Yuyuko selber nichts unternehmen musste.



Stage Boss 2: Sutra-johlende Yamabiko

Kyouko Kasodani

Spezies: Yamabiko (Bergecho)
Fähigkeit: Kann Schall reflektieren

Bestimmt habt ihr beim wandern in den Bergen schon einmal laut "HALLO!" gerufen. Wer dann als Antwort "ECHO!" zurückgerufen bekommt, hat es mit einem Yamabiko zu tun.

Sie ist ein Bergyoukai, der immer gern in Stimmung kommt. Immer wenn sie irgendwoher eine spaßige Stimme hört, muss sie laut zurückrufen.

Leider gelten Yamabiko heutzutage nur noch als Aberglaube und werden mit Erklärungen wie "Yamabiko sind doch bloß von Felswänden reflektierte Schallwellen, Junge~" abgestempelt. Nachdem sie spüren musste wie leer die Welt doch sein kann, ist sie als Mönch dem Tempel beigetreten.

Ihre Fähigkeit passt hervorragend zum Aufsagen von Sutras. So hört man sie jeden Tag beim Sutra Singen in debn Bergen.

Damit durfte sie ihr Wesen als Youkai behalten, und zwar als furchteinflößende "Stimme die von den Bergen Sutras singt, wo eigentlich niemand sein sollte".




Stage 3 Mittelboss: Armes Weggeworfenes

Kogasa Tatara

Spezies: Regenschirm-Kobold
Fähigkeit: Kann Menschen erschrecken

Ein Youkaischirm der irgendwo in der Gegend vom Tempel herumflattert.
Ein Schirm-Kobold und ein Friedhof passt wie die Faust aufs Aug, darum verbringt sie dort ihre meiste Zeit.
Der Grund dafür ist weil sich auf der Strasse kaum noch ein Mensch mehr erschrecken lässt. Aber auf dem Friedhof schon! Wunderbar, toll gemacht!

Doch dann passierte etwas, das ihr wonnevolles Leben zum Stillstand brachte.

Ein Youkai den sie noch nie gesehen hatte kroch plötzlich aus der Erde heraus, und begann herumzuschleichen als ob ihm der Friedhof gehörte.


Sie versuchte ihn anzusprechen, aber er war nicht besonders gesprächig. Kogasa fühlte sich irgendwie bedroht, und versuchte ihn gewaltsam zu verscheuchen.

Doch ihre Vorstellung war im Nu vorbei. Es war nutzlos, wie Wasser gegen Öl.
Egal wie oft sie angriff, es kam keine Reaktion zurück. Und so musste sie Reisaus nehmen.


Erst überlegte sie sich die Mönche vom Tempel um Hilfe zu bitten, doch dann tauchte auf einmal eine ihr bekannte Menschendame auf. Eine, gegen die sie schon öfters gekämpft hatte.

"Die ist ganz sicher hier um diesen Youkai platt zu machen!", dachte Kogasa, und nahm all ihren Mut zusammen um sie um Hilfe zu bitten.


Und so geschah ihr Malör.



Stage 3 Boss: Loyale Untote

Yoshika Miyako

Spezies: Jiang-Shi
Fähigkeit: Kann alles essen
(Menschen die von ihr gebissen werden, verwandeln sich für kurze Zeit zum Jiang-Shi)



Eine Untote aus dem antiken Japan, die von Seiga wiederbelebt wurde. Sie rührt sich und handelt wie von Seigas Fingerspitzen geleitet. Dieses mal wurde sie hergerufen, um das Grosse Mausoleum kurz vor der Wiedergeburt zu bewachen.

Sie besitzt eine merkwürdige Kraft und ihr Körper fühlt keinen Schmerz, darum ist eine direkte Herausforderung gegen sie relativ schwierig. Doch da ihr Gehirn so tickt wie ein uralter Computer, kann man sie recht leicht überlisten und abhauen.

Wenn sie während dem Kampf verletzt wird kann sie Geister einsaugen um sich selbst zu heilen. Sie vollständig zu besiegen ist also gar nicht leicht. Aber man kann sie leicht überlisten und abhauen (das ist ganz wichtig).

Ihr Körper ist extrem hart und steif und ihre Gelenke biegen sich kaum. Es ist ein Wunder, dass sie überhaupt laufen kann.
Ihre Herrin empfiehlt ihr darum Gymnastikübungen für bessere Flexibilität. Zu viel Bewegung ohne Flexibilität kann zu Verletzungen führen.
Aber sie ist ja nur ein Zombie.






Stage 4 Boss: Boshafte Eremitin, die durch Wände geht

Seiga Kaku
(Pseudonym: Seiga Nyan Nyan / Madame Seiga)

Spezies: Boshafter Eremit
Fähigkeit: Kann durch Wände gehen


Vor langer Zeit war sie ein vom Weg des Dào faszinierter Mensch.

Als Seiga noch sehr klein war wurde sie von ihrem Vater verlassen, da er dem Dào verfiel und sich in die Berge zurück zog.
Sie selbst fand auch Faszination daran, dank einem Buch das ihr Vater zurückließ, welches sie immer und immer wieder lesen musste. Besonders fasziniert war sie von He Xiangu (Kasenko, einer der acht großen Tao Einsiedler). So schwor sie sich eines Tages auch ein Eremit zu werden, und ihrem Vater wieder zu begegnen.

Als sie erwachsen wurde konnte sie sich in die namhafte Kaku Familie einheiraten. Sie genoss ein Leben ohne Einschränkung ihrer Freiheit, doch ihr Traum vom Taoismus war einfach nicht zu vergessen, was sie Tag ein Tag aus trübselig machte. Irgendwann zog sie sich komplett in ihr Zimmer zurück und wollte mit niemandem mehr reden.

Nach acht Jahren verabschiedete sich Seiga völlig abrupt und ohne Warnung. Die Familie wusste nicht was sie von ihrem "Adieu" halten sollte. Sie ging auf ihr Zimmer, um sich Schlafen zu legen. So wie sonst immer. Nur öffnete sie danach nie wieder die Augen.

Die schockierte und von tiefster Trauer niedergeschlagene Familie musste ihren völlig leblosen Körper beerdigen.


Aber Seiga war nicht tot.
Während der langen Zeit in ihrem Zimmer lernte sie einen Zauberspruch auswendig, den sie in ihrem Buch gelesen hatte. Ein Spruch womit sie einen Bambus-Pfahl in ihren eigenen leblosen Körper verwandeln konnte. Dieser Pfahl wurde von der Familie beerdigt.

Sie schmiss ihr weltliches Leben hin und rannte davon. Ja, sie rannte auf und davon um der Welt der Eremiten beizutreten, nach der sie so sehr sehnte.


--Seither ist etliche Zeit vergangen.
Als Eremit erlangte sie beträchtliche Kräfte und einen ewig jungen, unsterblichen Körper.
Um dieses Ziel zu erreichen musste sie einige skrupellose Dinge tun. Dennoch, aus dem Grund wurde sie vom Himmel abgewiesen, und so wurde aus ihr eine Boshafte Einsiedlerin. Selbst ihre eigene Familie hatte sie verraten, nur um ihre persönlichen Ziele zu erreichen, und hatte keine Sekunde deswegen gezögert. So ein Verhalten zählt überhaupt nicht zu einer gutmütigen Person.

Ihre eigenen Kräfte vorzuzeigen "im Namen der Verbreitung des Taoismus" zählt als eine ihrer Unarten. Allerdings waren Einsiedler von ihrem Kaliber keine große Seltenheit in China. So dachte sie sich "dann gehe ich eben in ein Land wo es keine Einsiedler gibt", und zog gen Osten, in ein Land das sie noch nie gesehen hatte: Japan.


Zu dieser Zeit waren der vom Festland verbreitete Buddhismus, und der den einheimischen Göttern verbundene Shintoismus in einem heftigen Streit um die Religionsmacht verwickelt.

"Das ist die Gelegenheit!", dachte sie, und schaffte es sich bei der zu der Zeit rechtschaffensten Person einzuschmeicheln, und ihr vom Charme des Taoismus zu erzählen. Nämlich Toyosatomimi no Miko.

"Ihr solltet Buddhismus als ein politisches Werkzeug anwenden um die Massen zu beruhigen, und nebenbei den Taoismus erlernen um übermenschliche Kräfte zu erlangen", hauchte sie den Machthabern ein.

Beim Taoismus handelt es sich um eine polytheistische Naturanbetung, welche bestens zum Shinto passt, und seinen von Göttern abstammenden Machthabern. Da sein ultimatives Endziel in der Unsterblichkeit liegt, bietet er auch eine faszinierende Alternative zu dem weit mehr stoischem Buddhismus.
Miko überlegte eine Weile, und entschloss sich dann dem Mononobe Clan, ihrer einst religiös verfeindeten Sippe, von ihrem Plan zu erzählen.





Stage 5 Mittelboss: Gespenst der Göttlichen Nachfahren

Soga no Tojiko

Spezies: Gespenst
Fähigkeit: Kann Blitze erzeugen

Das Gespenst von Soga, eine mächtige Familie des alten Japans. Tojiko dient Miko zusammen mit Futo, doch aufgrund eines uralten Schicksals mit Futo wurde ihr die Wiederauferstehung als Mensch verwährt. In ihrem Geisterkörper wird sie von Futo angeblich fair behandelt.

Eigentlich stört sie ihr Geisterkörper kein bisschen. Im Gegenteil, ein menschlicher Körper würde ohnehin gleich zu Bruch gehen, so denkt sie.

Obwohl die Soga und Mononobe Sippen sich um den Buddhismus gestritten hatten, besteht kein böses Blut zwischen Futo und Tojiko. Zwischen ihnen besteht eine Geben-und-Nehmen Beziehung. Im Moment verabscheuen beide den Buddhismus.



Stage Boss 5: Shikaisen vom Alten Japan

Mononobe no Futo

Spezies: Mensch? (Taoist als selbst ernannter Shikaisen)
Fähigkeit: Kann Feng-Shui manipulieren


Es war noch gar nicht lange her. Ungefähr vierzehnhundert Jahre.
Noch lange vor der Zeit, als beschlossen wurde, dass das Land Japans über seine Bürger regieren sollte.
Menschen, Dinge, Technologie, Religion... vieles davon wurde von den Ländern fern des Ozeans eingeführt.
Darunter war einer der mächtigsten Einflüsse auf Japan der Buddhismus.

Das Land war in zwei Fraktionen geteilt, Pro- und Anti-Buddhismus, dessen Graben sich immer weiter einschnitt. Die Mononobe Sippe, dessen Urahne der Shinto-Gott Umashimaji no Mikoto war, verabscheute den Buddhismus. Ihre Konfrontation mit dem Soga Clan und ihrem Menschlichen Urahnen war gewaltig. Dieser Religiöse Krieg wurde hinterher nicht nur als ein blosser Machtkonflikt weitererzählt, sondern als eine Schlacht zwischen göttlicher Abstammung und Menschlicher Würde.

Somit endete der Religiöse Krieg um den Buddhismus in einer schrecklichen Tragödie.

Die täglichen Streitereien wurden mit jedem Tag immer radikaler, die irgendwann zu einem Anti-Buddhistischem Feldzug von den Mononobe führte, wobei sie Buddhas Statuen zerschmetterten und zahlreiche Tempel überfielen und nieder brannten. Vielleicht lag es einfach nur an schlechtem Timing, doch eines Tages verbreitete sich eine Seuche, die den Kaiser dahinraffte.

Die Soga erklärten sein Ableben durch die Schuld eines Fluches, der durch die schrecklichen Schandtaten der Mononobe gegen den Buddhismus erhängt wurde. Dies brachte dem Soga Clan viele Befürworter, und schlussendlich seine Erlaubnis, die Mononobe endlich zu unterjochen.

Der darauffolgende Kampf führte zur Vernichtung der Mononobe. Seither wurde die Politik des Landes Japan mit dem Blick auf Buddhismus praktiziert.
So sieht die öffentliche Version aus vom Religiösen Krieg zwischen den Häusern der Mononobe und der Soga.


Doch es gab einen Drahtzieher, der die ganze Geschichte hinter den Kulissen orchestrierte: Und zwar Futo.
Obschon sie zu den Mononobe angehörte, war sie insgeheim einer anderen Sekte verfallen. Nämlich dem Taoismus, welcher zur gleichen Zeit eingeführt wurde wie der Buddhismus.
Taoismus verspricht einem übermenschliche Fähigkeiten, mit Ewiger Jugend und Unsterblichkeit als sein ultimatives Endziel. Eine durchaus verlockende Religion für jeden politischen Machthaber.

Dennoch, selbst solch eine faszinierende Religion hatte ihre Tücken. Sie war nicht besonders geeignet für politische Zwecke, da sich ein jeder mit genug Training zum Einsiedler wandeln konnte. Deshalb praktizierte sie Taoismus im Geheimen.

Daraufhin überbrachte sie Miko, die ebenfalls Dào praktizierte eine Idee.
"Kronprinzin, um den Pöbel ruhig zu stellen, regieret das Lande öffentlich als Buddhistin. Daraufhin lasset unser eigen Tode mit einem Fluch belegen, und als Shikaisen wiedergebüren.", so sprach sie.

Futo verbündete sich mit den Soga und war somit fähig sie heimlich zu beeinflussen. Dadurch wurden die Soga blinde Mitläufer des Buddhismus. Als Nachfahren der Götter waren die Mononobe (Futo ausgenommen) natürlich nicht erfreut darüber.


Die Ursache von all dem war der langwierige Krieg um den Buddhismus. Doch in Wahrheit war es ein Krieg zwischen den antiken Göttern Japans im Namen der Mononobe und Miko, die selbst durch die Anwendung von Taoismus völlig neue Götter werden wollten. Der Buddhismus galt für sie lediglich als ein Ablenkungsmanöver.


Dennoch, für ihre Wiedergeburt musste erst etliche Zeit verstreichen.
Vielleicht weil die buddhistischen Mönche Mikos Tod anzweifelten, und direkt über ihrem Mausoleum einen Tempel errichteten um ihre Wiedergeburt zu verhindern.

Buddhismus war nur ein politisches Werkzeug. Doch offenbar hatte man die Kraft seines Glaubens unterschätzt, da der Buddhismus selbst im Japan der Moderne noch weit verbreitet ist und praktiziert wird.




Stage 6 Boss: Shoutoku Taoist 

Toyosatomimi no Miko

Spezies: Heilige
Fähigkeit: Kann zehn Gesprächen gleichzeitig zuhören


In einem Stall geboren und schon als kleines Kind als ein Genie anerkannt.

In ihrer adligen Position durfte sie schon sehr früh diversen Streitereien zuhören.
Da niemand glaubte, dass sie überhaupt jemanden versteht, war sie umgeben von Dienern und Beamten die sich um sie herum ohne Bedenken beklagten und beschwerten.
Miko allerdings begriff jedes Wort, und schon bald war sie fähig exakte Hinweise zu geben.
Die Gerüchte über sie verbreiteten sich weit, und genoss somit gewaltige Beliebtheit im ganzen Land als eine Heilige.

Doch selbst ein Genie wie sie hatte ihre Probleme.
"Das Land vom Zeitalter der Götter bleibt unverändert, und die Meere sind randvoll mit Wasser.
Warum muss der Mensch den Tod so hin nehmen?"
Nach und nach war sie nicht mehr zufrieden mit ihrem menschlichen Schicksal, dem Tod.



Seiga hatte von der berühmten Miko gehört, und hegte an ihr keine Zweifel. Sie war die Person die sie gesucht hatte und kam um ihr den Taoismus zu überbringen.

"Beim Taoismus handelt es sich vor allem um Natur-Anbetung. Werdet eins mit der Natur und erlangt somit die Unsterblichkeit.", erzählte sie.

Mikos Herz machte einen Freudensprung.
Doch dann erklärte sie Seiga, dass jene Religion niemals zur regierung des Landes führen konnte.
Seiga meinte, dass sie sich nichts aus der Politik des Landes machte, solange sie ihre eigenen Wünsche erfüllen konnte. Miko hatte dazu eine andere Meinung.

So machte Seiga einen Vorschlag. Miko sollte öffentlich Buddhismus praktizieren. Als sie lernte, dass Buddhismus strengen Regeln unterliegt die das Töten verbieten, beschloss sie dies wäre der beste Weg das Land zu beruhigen und war mit der Idee einverstanden.


Miko verbreitete den Buddhismus weit im ganzen Land, um sicher zu gehen dass niemand ausser rechtmäßige Machthaber ihren Einfluss ausüben durften. Im Geheimen führte sie taoistische Studien und Experimente durch.

Hiermit entwickelte sie übermenschliche Fähigkeiten, und hinterließ zahlreiche Legenden die Jedermann bekannt waren.


Auch Unsterblichkeit als ihr Endziel ließ sie in ihren Experimenten keine Sekunde aus den Augen.
Sie nahm hierfür Zinnober und etliche seltenen mineralien zur Hilfe. Ihr Körper wurde davon zerfressen.
Die Tao-Künste, die ihr zur Unsterblichkeit verhelfen sollten, waren letztendlich der Ruin für ihre Gesundheit.

Mit ihrem jetzigen Körper konnte Miko nicht länger warten, und beschloss Shikaisen zu werden.
Diese Geheimkunst bestand darin einmal zu sterben (oder auch den Tod nur vorzutäuschen), und dann wiedergeboren zu werden.

Doch Miko hatte Angst diesen Prozess ganz alleine durchzuführen, und bat Futo sich als erste in den tiefen Schlummer zu legen.
Futo glaubte an Mikos Kraft und stellte sich bereit als ihr Versuchsobjekt. Nach Futos Tode überprüfte Miko genau, dass ihr schlafender Leib nicht am verfaulen war. So konnte sich Miko mit Zuversicht ebenfalls zur Ruhe legen.



Miko hatte eigentlich geplant in einer Zeit wieder aufzuerstehen, in der Japans Buddhismus das Ende seiner Gläubkeit erreicht hatte und einen Messias brauchte. Doch wider aller Erwartungen beherrschte der Buddhismus das Land noch über tausend Jahre lang.

Weil eine Gruppe von Buddhisten Mikos Mausoleum unentwegt mit Siegeln belegten, wurde ihre Wiederauferstehung verhindert. Mikos Plan geriet in einen Engpass.

Miko allerdings hatte keine Eile damit. Sie würde auferstehen wenn die Zeit recht war.
Und dann war es irgendwann soweit.

Der Auslöser dafür war ein Gerücht das besagte, dass all ihre Legenden reine Fiktion waren.
Im modernen Zeitalter gab es keine Supermenschen mehr, also war es kein Wunder, dass man all ihre großartigen Taten als völligen Humbug ansah.

Deswegen bewegte sich ihr Mausoleum nach Gensoukyou. Da es dort zu der Zeit noch keine Tempel gab, beschloss sie den rechten Zeitpunkt für ihre Wiedergeburt abzuwarten und vorzubereiten.

Doch wie es der Zufall wollte, wurde sogleich ein neuer Tempel erbaut.
Ob geplant oder durch reinen Zufall, mitten über ihrem Mausoleum.

Die Rede ist natürlich vom Myouren Tempel.

Liess sich Miko auf ein Neues von einem Buddhistischen Mönch unterdrücken?
Oder würde sie ihn dieses mal bekämpfen?

Entfaltet sich hiermit die nächste Runde im religiösen Todeskampf, wie schon damals zwischen Buddha (Soga) und den alten Göttern (Mononobe)?





Extra Mittelboss: Alter Youkai #1

Nue Houjuu

Spezies: Nue
Fähigkeit: Kann wahre Formen unbekannt machen


Ein mysteriöser und wundersamer Youkai, der im Moyuren Tempel wohnt.

Die Heilige, die Byakuren so lange unterdrücken konnte, hat sich befreien können und wurde wiedergeboren.
Als Nue davon hörte wollte sie sich endlich für die Sache vom letzten Mal (in Undefined Fantastic Object) revanchieren. Um den Youkai zu helfen, beschloss Nue eine alte Freundin herbeizurufen.

Natürlich verriet sie Byakuren nichts davon.


Dafür bekam der Myouren Tempel einen Youkai mehr.

Das einzige was sich dabei änderte war, dass Byakuren noch viel mehr zu tun bekam.




Extra Boss: Bake-Danuki mit Zehn Verwandlungen

Mamizou Futatsuiwa

Spezies: Bake-Danuki
Fähigkeit: Verwandlungstechniken


Eine alt-traditionelle Bake-Danuki.
Ein sehr seltener Youkai von der Außenwelt.
Dieses mal kam sie extra nach Gensouykou geeilt, weil sie hörte, dass ihre alte Freundin in der Klemme sitzt.

Tanuki mögen es am liebsten, wenn sie Menschen mit Verwandlungen völlig verdutzt machen können, weshalb sie ihnen selten direkt weh tun. In Vollmondnächsten sind sie am stärksten.

Mit ihren Verwandlungstechniken sind sie vom gleichen Fach wie der Nue. Doch keiner von beiden sind wirklich nützliche Youkai, wenn es um den Nahkampf geht.

Kann dieser herbeigerufene Youkai sich wirklich gegen Miko wehren?
Immerhin sind Youkai enorm selbstsüchtig und nehmen ungern Befehle entgegen. Egal wie stark sie zusammen sind, am Ende würden sie wohl dennoch verlieren.


Anscheinend lebte sie in ihrer Heimatstadt (auf der Insel Sado) gemeinsam mit den Menschen.
Manchmal legte sie Menschen herein, manchmal spendete sie armen Menschen Geld, sie bewältigte Aufträge wie gekonnt, etc... kurz gesagt, sie war ein integriertes Mitglied in der Menschlichen Gesellschaft.


Allerdings kann sie Füchse nicht ausstehen. So munkelt man, dass es aus dem Grund auf Sado keine Füchse gibt.
In Gensoukyou würde sie sich bestimmt mit den Füchsen in die Haare kriegen, aber das ist eine andere Geschichte.