Th08/characters setting.txt Deutsch

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○東方永夜抄 (Touhou Eiyashou ~ Östliches Zitat der Langen Nacht)  ~ Imperishable Night

Figuren Intros und Spoilers


Team Shanghai Alice Chef ZUN
2004/08/15
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Ab hier tauchen viele Spoilers auf, auch zum Ending.
Bitte nur lesen wenn ihr die Endings schon längst aufgegeben habt, oder wenn euch sowas ganz egal ist.
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        Ein Lichtjahr runter scrollen
                ↓










































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0. Inhaltsverzeichnis
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1. Alle Figuren Hintergründe




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1. Figuren Hintergründe
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◇Spielfiguren
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Reizendes Schreinmädchen vom Paradies

Reimu Hakurei

Spezies: Mensch
Fähigkeit: Kann in der Luft fliegen


Unser altbekanntes Schreinmädchen. Das Miko-Fräulein vom Hakurei-Schrein, der auf der Grenze von Gensoukyou steht.
Der Hakurei-Schrein steht gleichzeitig in Gensoukyou und in der Welt der Menschen.

Sie behandelt alles und jeden fair und gleich, darum haben sie sogar Youkai (die Reimu eigentlich fürchten sollten) sehr gern.
Im Gegensatz dazu sieht sie kaum jemanden als einen Freund an. In ihrem Umfeld gibt es viele Youkai und Menschen, mit welchen sie ab und zu zusammen arbeitet, aber sie bevorzugt es, die Dinge alleine anzugehen.
Möglicherweise ist sie wirklich eine Art kaltherziger Mensch...


Die hunzgewöhnliche Schwarz-Magierin

Marisa Kirisame

Spezies: Mensch
Fähigkeit: Kann zaubern

Eine ganz gewöhnliche Magierin, die in Gensoukyou wohnt. Sie leidet unter einem gewissen Sammeltrieb.
Sie lebt im Wald der Magie, den kaum ein Mensch besuchen kommt. Darum kann sie sich dort völlig frei, einsam und ungestört ihren Zauberstudien widmen.

Für gewöhnlich denkt man bei "Magiern" an zurückgezogene Stubenhocker, doch Marisa selbst ist eine sehr gesellige Person.
Sie bevorzugt es zwar, ihre Studien ganz allein im stillen Kämmerchen durchzuführen, aber ansonsten liebt sie es, wenn es wild und laut zu geht. Darum ist der Wald der perfekte Ort dafür, da sich alle sowieso von ihm fern halten.
"Das soll aber bloß nicht heißen, dass ich dort nur meine halb-fertige Arbeit verstecken will" (Zitat Marisa)


Dienstmädchen vom Scarlet-Dämonenschloss

Sakuya Izayoi

Spezies: Mensch
Fähigkeit: Kann die Zeit beherrschen

An den Ufern eines Sees in Gensoukyou liegt ein gewisses rotes Schloss. Dort arbeitet sie als Dienstmädchen. Unbezahlt.

Als Dienstmädchen hat man praktisch ausgesorgt, was Kleidung und Nahrung angeht, selbst in dieser fernen Bergregion.
Sie ist zwar ein Mensch, aber da sie mit Dämonen zusammen wohnt, haben andere Menschen und auch Youkai ein recht schwaches Bild von ihr.
Dennoch, ein paar Menschen können darüber hinwegsehen, und sie muss sich nie um ihre Wohnverhältnisse sorgen.
Für Sakuya könnte es überhaupt kein besseres Leben geben.


Halb-Mensch, Halb-Phantom

Youmu Konpaku

Spezies: Halb-Mensch, Halb-Phantom
Fähigkeit: Beherrscht Schwert-Kunst

Eine Gärtnerin von Hakugyokurou in der Niederwelt.
Aber hauptsächlich ist sie die Schwert-Lehrerin ihrer Herrin.

Sie weiß selbst nicht genau, ob sie noch lebt, ob sie schon tot ist, oder ob sie überhaupt noch ein Mensch ist.
Sie hat jedoch eine längere Lebensdauer als Menschen, und scheint auch sterben zu können, also könnte sie möglicherweise am Leben sein.
Die Konpaku-Schwerter wurden hauptsächlich gegen geisterhafte Wesen angefertigt, aber sie scheinen auch Lebewesen töten zu können.


Die Puppenspielerin der Sieben Farben

Alice Margatroid

Spezies: Magier
Fähigkeit: Kann zaubern

Eine Magierin, die im Wald der Magie zuhause ist.
Als Magierin ist sie zwar vom gleichen Fach wie Marisa, aber Alice selbst gehört zu der Spezies der Magier.

Für gewöhnlich denkt man bei "Magiern" an zurückgezogene Stubenhocker. Das stimmt auch normalerweise, vor allem bei Alice.
Sie verbringt die meiste Zeit allein, und der Wald der Magie ist der geeignetste Ort dafür.
Im Wald herrscht jedoch eine hohe Luftfeuchtigkeit, was ihren Puppen ohne konstante Wartung sehr zu schaffen machen würde.
Darum möchte sie gerne eine automatische Puppe basteln, die sich um die Reparaturen der anderen Puppen kümmern kann.


Die Scharlach-Teufelin

Remilia Scarlet

Spezies: Vampir
Fähigkeit: Kann das Schicksal beherrschen.

An den Ufern eines Sees in Gensoukyou liegt ein gewisses rotes Schloss.
Sie ist die junge Hausherrin dieses Schlosses.

Sie ist schon fast über 500 Jahre alt, aber benimmt sich noch immer unglaublich kindisch.
Vampire, genau wie alle Dämonen, werden allgemein von Youkai und auch Menschen verhasst.
Der Grund dafür ist, weil sie sich alle immer so egoistisch und selbstsüchtig benehmen.
Remilia ist natürlich keine Ausnahme. Sie ist quasi der Inbegriff von Egoismus.
Blutgruppe-B schmeckt ihr am besten.


Das Schlummernde Gespenst

Yuyuko Saigyouji

Spezies: Gespenst
Fähigkeit: Beherrscht den Tod

Eine junge Gespensterdame, die in der Niederwelt zuhause ist.
Eine unglaubliche Nervensäge, die wie typische Geister nicht so ganz mit den Füßen auf dem Boden der Tatsachen steht.
Im Gegensatz zu typischen Geistern hat sie aber richtige Füße.

Gespenster sind die verstorbenen Seelen von Menschen. Yuyuko führt ein absolut unbekümmertes "Leben", und es gibt keinen, der das bestreitet.
Sie tut zwar immer, was ihr in den Sinn kommt, doch ihre Todesfähigkeit wendet sie nicht unbedacht an. Darum gibt es für Menschen und Youkai keinen wirklich Grund, sie auszumerzen.
Dennoch, es gibt kaum ein Wesen, das Yuyuko nicht vom tiefsten Herzen her fürchtet.


Youkai, der in Spalten schleicht

Yukari Yakumo

Spezies: Youkai
Fähigkeit: Kann Grenzen beherrschen

Ein Youkai, der irgendwo auf der Grenze von Gensoukyou zuhause ist.
Da es keinen normalen Menschen gibt, der diese Grenze sehen kann, weiß keiner, wo sie genau wohnt.
Das Einzige, was bekannt ist: Sie wohnt nicht beim Schrein, der auf derselben Grenze steht.

Selbst unter den vielen Youkai von Gensoukyou ist sie ein uraltes und mächtiges Wesen.
Von allen Youkai gibt es kaum einen, der noch so viel über Gensoukyou weiß.
Sie wirkt sehr schillernd und dubios. Nicht nur, weil sie sich so unmenschlich benimmt, sondern vor allem, weil der Grund für ihr Benehmen meistens vollkommen unbegreiflich ist.
Mit ihrer Fähigkeit könnte sie Gensoukyou mit Leichtigkeit in Grund und Boden stampfen, was sie zu einem sehr gefährlichen Youkai macht.



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◇Gegner-Figuren
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Stage-1-Boss: Krabbelnder Leuchtkäfer im Dunkeln

Wriggle Nightbug

Spezies: Youkai-Insekt
Fähigkeit: Kann Insekten beschwören

Der Stage-1-Boss.

Um sie herum scharen sich viele Insekten. Ein großer Schwarm von Glühwürmchen kann synchron blinken und blitzen, aber nur, weil sich in der Mitte ein Kommandant wie Wriggle befindet, der ihnen Befehle angibt.

Solche, die Insekten auf die leichte Schulter nehmen, fallen ihnen als erste zum Opfer. Sollte Wriggle einmal ernsthaft wütend werden, könnte sie einen Schwarm von Herbstmilben herbeirufen, deren Bisse bei Menschen ein tödliches Fieber zur Folge hätten.


Ihr Schwäche sind Kälte und Insektengift.



Stage-2-Boss: Wundersamer Nachtspatz

Mystia Lorelei

Spezies: Nachtspatz
Fähigkeit: Wahnsinnig-machender Gesang

Der Stage-2-Boss.
Sie kann Menschen wahnsinnig machen, und auch nachtblind.

Die Menschen nennen sie den Nachtspatz, aber kaum jemand hat ihre Gestalt überhaupt schon gesehen.
Das liegt daran, weil sie fast nur in der Nacht heraus kommt, und da Menschen im Dunkeln sowieso nicht gut sehen können.
Könnten sie aber ihre wahre Gestalt sehen, dann würde sie wohl nicht mehr Nachtspatz heißen.

Ihr Gesang kann bei Menschen das Urteilsvermögen beeinträchtigen. Leute, die in so einem Zustand von der Dunkelheit verschluckt werden, könnten ohne Spur für immer verschwinden. Sie zählt zu einem der Gründe, warum sich Menschen in der Nacht verirren.

Außerdem kann sie mit erzeugter Nachtblindheit (eine Krankheit, bei der die Sehkraft im Dunkeln enorm fällt) ihre wahre Form verstecken.



Stage-3-Boss: Geschichtenfresser

Keine Kamishirasawa

Spezies: Wer-Hakutaku
Fähigkeit: Kann Historie aufessen (verstecken), und auch Historie erzeugen

Sie ist ein gewöhnlicher Mensch. Nur bei Vollmond verwandelt sie sich in einen Hakutaku. Sie ist also sozusagen ein Wer-Hakutaku. 
Als Mensch ist sie fähig, Geschichte zu fressen. Als Hakutaku ist sie im Vollbesitz aller Historie von Gensoukyou, und hat die Fähigkeit, Geschichte zu erzeugen.

Als sie diesen Vorfall bemerkte, dachte sie, dass dahinter ein Gegner mit einer fürchterlichen Kraft stecken muss. Also entschloss sie sich, das Menschendorf und seine Bewohner in der Nacht zu versiegeln, um es vor den Youkai zu beschützen.

Sie verschlang die Geschichte des Dorfes, und machte es somit für alle Leute unsichtbar.

Obwohl Keine auch ein Youkai ist, steht sie voll und ganz auf der Seite ihrer geliebten Menschen.
Sie wendet ihre Kräfte nur dann an, wenn es zum Nutzen der Menschen gilt.



Stage-4-Boss: Das reizende Schreinmädchen vom Paradies

Reimu Hakurei

Spezies: Mensch
Fähigkeit: Kann in der Luft fliegen

Unser altbekanntes Schreinmädchen.

Nachdem sie sich am Abend schlafen legte, war es am nächsten erwarteten Morgen immer noch dunkel.
"Hier stimmt doch etwas ganz und gar nicht!" dachte sie, verließ den Schrein und raste los.
Es ist zwar untypisch für sie, mitten in der Nacht auszufliegen, aber eine Nacht, die nach einer ganzen Nacht voll Schlaf nicht enden wollte, war noch viel untypischer.
Wie auch immer, Nächte machen sie so oder so immer schläfrig. Darum wird sie sich, sobald dieser Tumult zu Ende ist, wahrscheinlich gleich wieder Zuhause hinlegen. So flog sie also los zum Bambuswald, von wo sie eine starke Aura her spüren konnte. Was sie nicht erwartete, war, dass sie dort zwei sehr bekannten Halunken begegnen würde...



Die hunzgewöhnliche Schwarz-Magierin

Marisa Kirisame

Spezies: Mensch
Fähigkeit: Kann zaubern

Ein hunzgewöhnliches Magier-Fräulein.

Kurz nach Mitternacht spürte sie, wie sich im Wald der Magie etwas zusammenbraute. Sie hatte bereits ein komisches Gefühl im Bauch gehabt, dass etwas Ungutes passieren würde. Und sie hatte recht. Denn obwohl die Mitternacht schon längst vorüber war, wollte nach vielen Stunden der Morgen einfach nicht kommen. Als ob die Nacht für immer still stand.
"Is ja 'n dolles Ding!", dachte sie, und flog in höchste Eile los, um den Übeltäter zu finden... und als sie ihn fand, war sie noch immer etwas arg übereilig.




Stage-5-Mittelboss: Erdkaninchen

Tewi Inaba

Spezies: Youkai-Kaninchen
Fähigkeit: Kann den Menschen Glück bescheren


Ein gesundes und langlebiges Kaninchen, das nach vielen Jahren nun die Youkai-Verwandlung beherrscht.
Sie ist die Anführerin der vielen Erdkaninchn, die in Eientei wohnen. Dennoch, ihr launisches Temperament gleicht viel mehr einer Fee als einem Youkai.

Ab und zu können Menschen, die sich im Bambuswald verirren, einen Blick auf Tewi werfen. Jene, die sie zu Gesicht bekommen, finden fast immer wieder den Weg aus dem Wald hinaus. Darum bezeichnet man sie als eine Art Wegweiser vom Bamuswald der Verirrten.

Es ist wirklich eine Schande, dass die Menschen das von Tewi bescherte Glück für so eine Lappalie verschwenden, aber die Menschen sind ohnehin zu dumm, um es zu merken.




Stage-5-Boss: Mondkaninchen des Irrsinns

Reisen Udongein Inaba

Spezies: Mondkaninchen
Fähigkeit: Kann Irrsinn beherrschen

Ein Kaninchen vom Mond.
In ihren roten Augen lungert weit mehr Irrsinn als in den Augen der Erdkaninchen.

Momentan ist sie das Haustier von Kaguya. Ihr richtiger Name ist einfach nur Reysen (レイセン/REISEN, in Katakana), aber um sich hier als Erdling zu tarnen, schreibt sie sich hier mit i (鈴仙/Glockensiedler/Reisen, in Kanji). Eine übertrieben ausgeklügelte Tarnung.

Eirin gab ihr den Spitznamen Udongein. Es ist unklar, warum sie so genannt wird. Außerdem ruft sie Eirin beim Kosenamen "Udonge".
Ihr eigenhändig einen Spitznamen zu geben, nur um ihn in Koseform abzukürzen... ist wohl eine Außerirdische Denkweise, die kein Mensch verstehen würde.

Kaguya gab ihr den Spitznamen "Inaba". Das heißt, sie nennt alle Kaninchen "Inaba".
Wenn Kaguya "Inaba" ruft, weiß man nie, ob sie Tewi oder Reisen meint. Es schient so, als sieht sie zwischen den beiden gar keinen Unterschied.
Oder vielleicht sind sogar ALLE Kaninchen für sie ein und dieselben.

Reisen ist ein Mondkaninchen, das vor einiger Zeit vom Mond flüchten musste, während der Invasion der Erdbewohner.
Mehr zu der Geschichte in Kaguyas Profil.



* Stage-6-Boss: Gehirn des Mondes
Eirin Yagokoro

Spezies: Mondbewohner
Fähigkeit: Kann Medizin für jeden Zweck brauen. Genie.


Sie ist ein Mondbewohner. Anders gesagt, ein Alien. Sie lebt schon seit sehr langer Zeit auf der Erde. Ihre Bezeihung zu Kaguya reicht weit zurück zu ihren alten Tagen in der Mondhauptstadt.

Das Haus der Yagokoro besteht aus einer Familie von medizinischen Genies, die schon seit Ewigkeiten auf dem Mond gelebt haben.
Unter ihnen ist Eirin außerordentlich intellektuell begabt.
Da ihr Gehirn das von Menschen bei Weitem übertrifft, kann man ihren Worten nur selten folgen...

Genau genommen besitzt sie noch überwältigendere Kräfte als Kaguya. Sie hält sich nur auf einem niedrigerem Level zurück, aus Respekt vor Kaguya.


Vor sehr langer Zeit wurde Kaguya für ein Verbrechen auf die Erde verbannt. Nachdem ihre Schuld vergeben wurde, flog Eirin mit einer Truppe von Boten zum Mond, um Kaguya von der Erde abzuholen und zum Mond zurückzubringen.
Aber aus irgendeinem Grund verschwor sie sich mit Kaguya, und ermordete jeden Einzelnen der Mondboten. Um den Erdlingen, die mit Kaguya zusammen gelebt hatten, das Maul zu stopfen, bestachen sie sie mit einer Medizinflasche, welches Eirins eigens angefertigtes "Hourai-Elixir" enthielt. Das Elixir, das zur Unsterblichkeit verhilft.

Da keiner der Erdlinge wagte, das Elixir zu sich zu nehmen, verstarben sie schon sehr bald.
Es wurde erst viel später bekannt, dass diese Erdlinge von jemandem ermordet wurden.

Mehr dazu in Kaguyas Profil.

Eirin war außerdem sehr erstaunt, als sie Sakuya sah. Aber nur Eirin weiß warum.



Letzter Boss: Sündige der Ewigkeit und des Augenblicks.

Kaguya Houraisan

Spezies: Mondbewohner
Fähigkeit: Beherrscht die Ewigkeit und den Augenblick



KAGUYA (カグヤ) ist eine Prinzessin, die mit höchster Sorgfalt von der kaiserlichen Mondfamilie aufgezogen wurde.
Genau darum wuchs sie in unglaublich selbst-süchtigen Verhältnissen auf. Dennoch, eines Tages geschah ein Skandal, der ihr Leben mit einem Schlag drastisch veränderte.
Aus reiner Neugier bat sie Eirin, die verbotene Medizin - das Hourai-Elixir - zu brauen, um sie am Ende selbst zu trinken.

Kurz nachdem die Sache ans Licht kam, wurde KAGUYA auf der Stelle hingerichtet.

Dennoch, dank ihrer enormer Macht über die Ewigkeit kam KAGUYA gleich nach dem Tod wieder zu neuem Leben. Sie war buchstäblich unsterblich.
Als Strafe für ihr Verbrechen wurde KAGUYA auf die Erde verbannt, um ihr nächstes Leben als eine demütige Erdbewohnerin zu verbringen.
Kurz darauf wurde sie von einem alten Erdling entdeckt, welcher sie aufzog und auf den Namen Kaguya (輝夜, Glänzende Nacht) taufte.

                ――

Kaguya, eine ehemalige Mondbewohnerin, wurde auf der Erde geboren und konnte dort für eine Weile ohne Unbehagen leben.
...doch die vielen Besucher fingen allmählich an, ihr Leben zu erschweren.

Einige Jahre später sprach man Kaguya für ihr Verbrechen frei. Sie durfte wieder zum Mond zurückkehren.
Dennoch, ihr Leben auf der Erde und die vielen lieben Menschen waren ihr inzwischen schon so ans Herz gewachsen, dass sie überhaupt nicht mehr zurück wollte. Allerdings war die Erde nicht ohne Probleme. Denn sie war ein unreiner Ort.
Sie war hin und her gerissen zwischen dem Mond und der Erde... genau dann sah sie unter den Boten vom Mond, die Kaguya abholen kamen, ein vertrautes Gesicht.
Es war Eirin.

In ihrem Herzen trug Eirin eine tiefe Mitschuld. Es tat ihr schrecklich leid, dass Kaguya als Einzige für das Hourai-Elixir bestraft wurde, obwohl sie es doch selbst gebraut hatte.
Deshalb schwor sie sich, alles Erdenkliche in ihrer Macht für Kaguya zu tun. Eirin fasste also den Entschluss, zusammen mit Kaguya auf der Erde zu bleiben.

Eirin verriet ihre Gefolgschaft vom Mond, und verhalf Kaguya zur Flucht. Danach zogen sich die beiden in eine ferne Bergregion zurück, jenseits von jeglicher Siedlung.
Ja, ein Ort in den tiefsten Bergen, wo viele Youkai ihr Unwesen trieben...


                ――

--Seither ist eine sehr, sehr lange Zeit vergangen.

Nachdem der Mond aufhörte, Boten nach den beiden zu entsenden, konnten die beiden für lange Zeit in Frieden leben, bis sie diese alte Sache schon fast vergessen hatten.

Dann, eines friedlichen Tages, geschah etwas, das in Kaguya wieder alte Erinnerungen weckte.

Seitdem Gensoukyou von der Welt der Menschen abgeschnitten wurde, war schon mehr als ein ganzes Jahrhundert vergangen. Kaguya führte ein stilles Leben, ohne jemals jemandem zu begegnen.
Auf einmal tauchte ein Youkai-Kaninchen auf, das bei Kaguya Unterschlupf suchte. Es behauptete, es käme wirklich vom Mond. Nachdem es vom Gerücht hörte, dass hier in Gensoukyou auch Nicht-Menschen wohnten, musste das Kaninchen einfach einen Schritt hierher wagen.
Des Weiteren sagte es: "Seitdem unser schöner Mond belagert ist, kann man dort kaum noch leben. Der Feind hat dem Mond sogar eine Flagge aufgesetzt, und nun tun sie so, als ob er ihnen ganz allein gehört!"

Dieses Kaninchen hatte seine Kameraden mitten in einer Schlacht um die Mondhauptstadt im Stich gelassen, und entkam noch knapp mit dem Leben...

Kaguya erinnerte sich wieder daran, dass sie vor langer, langer Zeit selbst ein Mondbewohner war.

"Die Menschen greifen den Mond an?" ...unmöglich. Geradezu absurd sogar.
Kaguya konnte der Sache nur schwer glauben, aber es schien so, als sprach das Kaninchen die Wahrheit.
Wie auch immer, das arme Häschen - genannt Reysen - tat ihr sehr leid, und so lud sie es ein, in ihrem Haus zu wohnen.


--Seither sind wieder ein paar Jahrzehnte vergangen.

Kaguya, Eirin und Reisen verbrachten jeden Tag in erholsamer Langeweile.
In Gensoukyou fühlt sich am Ende eben jeder zufrieden und ohne Sorgen... so wie in einem richtigen Paradies.

Doch dann, zu einer Vollmondnacht, empfing Reisen von ihren Kaninchen-Kollegen vom Mond eine telepathische Nachricht. 
Der Grund, warum Mondkaninchen solche riesige Löffel haben, ist eben ihre spezielle Telepathie-Fähigkeit, womit sie sich über längere Distanz miteinander unterhalten können.
Unter anderem sprachen sie über Folgendes:

"Diese dreckigen Erdginge wollen hier eine Basis aufbauen, um die magischen Kräfte vom Mond auszunutzen.
Wir Kaninchen geben zwar unser Bestes, mit ihnen zu reden und zu einer friedlichen Lösung zu kommen, aber sie wollen einfach nicht zuhören. Wir wissen nicht mehr, was wir tun sollen.

Wenn es hart auf hart kommt, müssen wir den Erdlingen den totalen Krieg erklären. Aber so, wie es jetzt steht, kippen die Gewinnchancen langsam auf ihre Seite. Die Waffen der modernen Menschen sind mehr als wir uns jemals erträumt hätten.
Aber keine Sorge, immerhin steht uns das Wissen und der ganze Stolz von Jahrtausend langer Geschichte zur Seite.
Wir können niemals verlieren.

Liebe Reysen, der Mond steht kurz vor der Schlacht.
Komm doch bitte zurück, damit wir wieder gemeinsam für Stolz und Ehre zusammen kämpfen können.

Und bitte überbringe den Erdlingen, bei denen du wohnst, folgende Nachricht:
'Wir werden Reysen beim nächsten Vollmond abholen.
Widerstand ist zwecklos.'"

Reisen hatte keine Wahl. Sie musste zum Mond zurück, erklärte sie Kaguya und Eirin.
Es war nur so, Kaguya und Eirin waren keine Erdlinge, sondern gehörten ebenfalls zum Volk des Mondes.


--Kaguyas Erinnerung kam zurück.
Ein Leben auf dem Mond, bevor sie ihr Verbrechen beging.
Ein Leben auf der Erde, als unreine, demütige Erdbewohnerin.
Ermordete Mondbewohner, die sie abholen sollten.
Und ein zurückgezogenes Leben.


Kaguya fragte Eirin um Rat. Sie entschloss sich, Reisen nicht dem Mond zu überlassen. Falls nötig, würden sie die Boten erneut umbringen, und an einen anderen Ort ziehen.
Allerdings war es Kaguya endgültig leid, sich andauernd verstecken zu müssen. Und so fragte sie Eirin um Rat, ob es keine Möglichkeit gebe, die Mondboten zu verscheuchen und würdevoll auf der Erde zu bleiben.


Genau als Kaguya aufhörte zu sprechen, präsentierte Eirin sogleich ihre Lösung.

"Ganz einfach: Wir trennen die Erde vom Vollmond.
Wenn wir das tun, kann niemand mehr zwischen Mond und Erde hin oder her reisen.
Eine Vollmondnacht ist der einzige Schlüssel, der die Erde und den Mond zusammenhält.
Deshalb können die Mondboten die Erde auch nur zu einer Vollmondnacht besuchen.
Aber... wenn wir diesen Schlüssel zerstören...
Dann verwandelt sich die Erde in eine gewaltige Siegelkammer; ein Geheimraum, den niemand betreten kann."

So sprach sie.




Und so versteckten sie den wahren Vollmond vom Himmel, und ersetzten ihn mit einer Fälschung, die zwar haargenau gleich aussah, aber leicht angekratzt war.

Damit wurde eine Reise zwischen dem Mond und der Erde unmöglich.

Dennoch enthielt ihr Plan einen gewaltigen Fehler.
Sie hatten nicht damit gerechnet, dass die Youkai der Erde, die von den Kräften des Vollmondes abhängig sind, dermaßen stark sein konnte.

Letzten Endes holten die Menschen und Youkai mit geballten Kräften den Vollmond wieder zurück.
Nicht, dass es überhaupt eine Rolle gespielt hätte. Gensoukyou befand sich hinter der Hakurei-Barriere ohnehin bereits in einem unbetretbaren Raum.
Sie wussten nicht, dass es dem Mond unmöglich war, Gensoukyou überhaupt zu betreten.


Kaguya, Eirin und Reisen hörten also auf, sich zu verstecken, und konnten hiermit eine normales Leben in Eientei führen.

Und was am Ende aus dem Mond wurde... Das konnte Kaguya völlig egal sein.
Alles, was für sie eine Rolle spielte, war, dass sie nun zusammen mit den kriechenden Bewohnern der Erde ein gemeinsames Zuhause teilte.





Extra-Boss: Die Hourai-Menschengestalt

Fujiwara no Mokou 

Spezies: Mensch
Fähigekeit: Kann weder altern noch sterben


Die Menschendame, die das Hourai-Elixir trank, und seither ewig lebt.

Vor langer Zeit, bevor sie unsterblich wurde, war sie die Tochter eines adligen Herren.
Allein schon ihre Existenz wurde verschwiegen, was wohl hieß, dass sie kein gewolltes Kind war.
Dann, eines Tages, hielt ihr Vater um die Hand einer bürgerlichen Dame an, die mit einer unmöglichen Aufgabe nichts als Demütigung und Schande über ihn brachte.
Diese Dame war Kaguya.

Seither schon war Kaguya für die junge Mokou eine Feindin. Da Kaguya bereit war, zum Mond zurück zu gehen, musste sie ihr irgendwie einen Strich durch die Rechnung machen. Aber Mokou kam nicht einmal in ihre Nähe.
Nachdem sie letzten Endes fliehen konnte, wollte Kaguya wenigstens versuchen, den "Medizintopf" zu stehlen, den Kaguya dem Kaiser überließ.

Gerade, als Mokou den Topf ausfindig machen konnnte, hatten die Menschen vor, ihn in einen Vulkan zu werfen.
Kurz bevor es passierte, konnte sie ihn stehlen - Den Topf, der das Hourai-Elixir enthielt...
Und seither hatte man dieses Mädchen nie wieder gesehen.



Menschen, die nicht altern, dürfen sich nicht zu lange an einem Ort aufhalten. Mokou hatte keine andere Wahl, als von Ort zu Ort zu ziehen.
Menschen können zwar nicht in völliger Einsamkeit leben, doch Mokou kann nicht sterben.
Selbst, wenn sie sich in Schmerzen krümmt vor einem leeren Magen oder Wunden, sie kann nicht sterben.
Am Ende entschloss sie sich für ein Leben in einer einsamen Bergregion, fern von menschlicher Siedlung, wo viele Youkai hausten...

Viele Tage, Monate und Jahre verstrichen.


Inzwischen bringen sich Mokou und Kaguya fast täglich um.
Am Anfang war sie komplett überrascht, dass Kaguya ebenfalls in Gensoukyou wohnte, und das so nahe in ihrer Gegend.
Diesen Körper hatte Mokou dem Hourai-Elixir zu verdanken, welches Kaguya hier hinterließ. Alles sagten zwar, sie ging zurück zum Mond, das tat sie aber nie. Kaguya war nun genau wie ein Mensch, der keine andere Wahl hatte, als den Wohnort zu wechseln.
Auf einmal überkam sie ein Gefühl, das sie noch nie gespürt hatte. Kaguya saß genau im selben Schlamassel wie Mokou!

Selbst heute noch verabscheut sie Kaguya. Und auch Kaguya versucht, sie auszuradieren.
Doch keiner von ihnen kann sterben. Jeder Tag ist mit Sinn erfüllt.
Bei dieser Bergregion fern von menschlicher Siedlung kann es sich wahrlich nur um das Land Hourai handeln!
Ist das Leben nicht wundervoll?